Was ist Esperanto?


Esperanto ist eine Sprache. Aber sie gehört keinem Land oder Volk: Sie ist eine neutrale, internationale Sprache.


Ursprung

Die Grundregeln und der Grundwortschatz wurden von Ludwig Zamenhof, einem Augenarzt aus Warschau, Ende des 19. Jahrhunderts vorgeschlagen. Binnen weniger Jahre entstand eine weltweite Gemeinschaft von Esperantosprechern. Seit dieser Zeit funktioniert und entwickelt sich Esperanto wie jede andere Sprache.


Struktur

Esperanto ist sehr regelmäßig aufgebaut. Die Wörter werden häufig aus mehreren (anderen) Wortstämmen gebildet, sodass nur relativ wenige Stämme gelernt werden müssen. Die Sprache ist sehr phonetisch: Worte werden ausgesprochen, wie sie geschrieben sind - und umgekehrt. So wird das Erlernen der Sprache sehr vereinfacht.

Die meisten Esperanto-Stämme sind romanischen, germanischen und slawischen Sprachen entlehnt. Dennoch ist Esperanto nicht einfach eine Mischung dieser Sprachen, sondern eine echte, eigenständige Sprache. Von der Struktur her ähnelt Esperanto übrigens eher einigen nichteuropäischen Sprachen näher als den europäischen.


Verwendung

Esperanto ist als neutrale Kommunikationsform sehr geeignet. Kommunikation mittels Esperanto bevorzugt nicht die Angehörigen eines bestimmten Volkes oder einer bestimmten Kultur bevorzugt; sie findet in einer Atmosphäre der Gleichberechtigung, der Toleranz und wahrer Internationalität statt. Dies zeigt sich in verschiedenen Lebensbereichen: auf internationalen Treffen, in Büchern und Zeitschriften, in der Musik, natürlich im Internet und oft auch im privaten Leben und in der Familie.

Jugendliche können mit Esperanto wichtige Erfahrungen sammeln:

  • kostenlos bei Esperantosprechern im Ausland zu Gast sein und die dortige Kultur unmittelbar kennen lernen;
  • sich auf internationalen Festivals amüsieren und auf interessanten Seminaren lernen;
  • mit weiteren Fremdsprachen in Kontakt kommen und anfangen, sie zu lernen;
  • und eventuell sogar in TEJO aktiv werden und dort weitere Erfahrungen sammeln und Freunde kennen lernen.


Links

Vorstellung der Sprache
Esperantic Studies Foundation